BGE stellt Zwischenbericht Teilgebiete vor

Heute, am 28.9.2020, hat die Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung, BGE, auf der Bundespressekonferenz in Berlin den lang erwarteten Zwischenbericht vorgestellt, in dem die Teilgebiete für die weitere Erkundung ausgewiesen werden. Phoenix hat die Pressekonferenz live übertragen.

Aus der Zusammenfassung (pdf) ist ersichtlich, dass „unser“ Salzstock bei Wredenhagen in der Übersichtskarte der Teilgebiete nicht aufgeführt ist. Uff! Hingegen gibt es in unserem Gebiet Tonsteinformationen, durch die wir weiter im Auswahlverfahren verbleiben:

Die benachbarten Salzstöcke nahe Flecken Zechlin, Netzeband und Werle sind als Teilgebiete enthalten.

Die BGE schreibt zum weiteren Vorgehen:

„Die BGE wird ihre Ergebnisse unter anderem während der Auftaktveranstaltung der Fachkonferenz Teilgebiete am 17. und 18. Oktober 2020 öffentlich präsentieren und erläutern. Diese sowie die sich noch anschließenden Veranstaltungen im Februar, April und Juni 2021 werden vom BASE als Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung und als Dienstleister für die Fachkonferenz Teilgebiete organisiert.“

https://www.bge.de/de/endlagersuche/zwischenbericht-teilgebiete/

Herr Kanitz von der BGE betonte während der Pressekonferenz ausdrücklich, dass alle Bundesländer Erkundungsdaten geliefert hätten, die auch in die Auswertung eingeflossen seien. Es gäbe also keine Sonderwege, z.B. für Bayern oder Sachsen. Weiterhin wies er darauf hin, dass es noch kein Ranking für bestimmte Gebiete gäbe und noch keine Fakten geschaffen wurden. Die nun bekannten Teilgebiete wären „günstige Gebiete“, basierend auf der Anwendung der sogenannten Auswahlkriterien und Mindestanforderungen gemäß Standortauswahlgesetz (StandAG).

Es ist für uns also definitiv noch zu früh, um irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen.

Beitrag zuletzt geändert am 29.9.20 um 21:58 (Präzisierungen)